Iglu - Ansichtssache Part II

Geduld, Geduld!

Von 100 auf 50

Gestern war ich beim Arzt und habe gefragt, wie ich meine Tabletten absetzen soll, wenn ich sie absetzen möchte. Damit meine ich, in welchen Schritten ich die Dosis reduzieren soll. Über viele viele Jahre hab ich 100 mg Sertralin am Tag genommen. Heute ist der erste Tag an dem ich die Dosis um die Hälfte reduziert habe. Eigentlich ist mir das zu viel, aber es geht nicht anders, weil sich die doofe Tablette nur in der Mitte teilen lässt. Vierteln ist nicht möglich, außer ich will Bröckeli und Pulver fressen. Also versuche ich es ab heute mit 50 mg pro Tag. Das ist an sich eine absolut normale Dosis. 100 mg waren eigentlich zu viel, doch wie sagt man so schön, es hat sich so 'eingebürgert' im Laufe der Jahre.

Absetzerscheinungen habe ich keine gemerkt (Kribbeln hinter den Augen, in den Händen und Schwindelgefühle), aber Kopfschmerzen hatte ich etwas. Ich würde aber nicht mal sagen, dass das von der Dosisreduzierung kommt, sondern am Wetter liegt oder daran, dass ich bald meine Tage bekomme.

Das Schlimmste was auf psychischer Ebene passieren könnte wäre, wenn ich schleichend wieder depressiv / unkontrollierbarer / impulsiver / autoaggressiver werden würde.

All das muss ich jetzt einfach ganz genau beobachten.

 

Arschweh

Beim Doc habe ich auch endlich mal meine permanenten Steißbeinschmerzen angesprochen. Er hat mal getastet, mir also zwischen die Arschbacken aufs Steißbein gedrückt, und es tat - oh welch Überraschung - weh! AUA!

Ich muss zum Orthopäden und mich röntgen lassen. Nur um auszuschließen, dass ich dort keine Fraktur oder gar nen Tumor habe. Ansonsten ist das wohl eine -Achtung- Kokzygodynie. Das ist der Fachausdrück für chronische Schmerzen  in der Umgebung des Steißbeins. Ursachen sind bei mir bisher unklar. Eine Reizung der Knochenhaut um das Steißbein, überwiegendes Sitzen (klar Büro)... Mal gugg.

 

Nicht kompatibel

Jetzt steht erstmal das Wochenende an und ganz ehrlich, ich hab keinen Bock drauf. So sehr wie ich Lukas mag, aber in letzter Zeit bin ich nicht Kind-kompatibel. Er nervt mich. Brutal. Und mich nervts, dass ich so genervt von ihm bin.

Ich weiß, er ist ein Kind und will nur Aufmerksamkeit, aber die fordert er auf so eine (für mich) superanstrengende  Art ein. Ich bin einfach zu egozentrisch und egoistisch für ein Kind. Das war ich schon immer und daran wird sich auch nichts mehr ändern. Kinder sind nicht meine Welt und werden auch nie in meine Welt passen. Ich akzeptiere Lukas. Aber das war es.

Ich bin sehr sehr froh, dass wir ihn meistens nur alle 14 Tage am Wochenende habe. Das ist jetzt das dritte Wochenende in Folge und es genügt jetzt. Auch wenns mein Mann nie zugeben würde: Er ist zur Zeit auch arg abstresst mit Kind am Wochenende zu leben. Auch er hätte gerne mal wieder ein Wochenende nur für sich bzw. mit mir alleine.

Ich werd es auf mich zukommen lassen. Alles.

11.3.11 13:35

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